Nach langjährig erfolgreicher Zusammenarbeit beider Bildungsdienstleister (im Hinblick auf die Aufstiegsfortbildung zum/zur Fachwirt/Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen) haben sich beide Einrichtungen dazu entschlossen – ausgelöst durch demografische Umbrüche und die lokalen Auswirkungen der Globalisierung – gemeinsam noch mehr zur Qualifizierung geeigneter Fachkräfte im Bereich unterstützender Dienstleistungen für Seniorinnen und Senioren (mit Hilfe- und Pflegebedarf) beizutragen. Dabei treten die medizinisch-pflegerischen Handlungen eher in den Hintergrund, im Vordergrund stehen das Annehmen und Begleiten der älteren Menschen. Zum Beispiel gehören dazu: Einkäufe, Arztbesuche, Behördengänge, Spaziergänge oder die Unterstützung bei der Gestaltung von kulturellen sowie sportlichen Freizeitaktivitäten. Außerdem kann Hilfestellung und Beratung in allen Lebensbereichen erfolgen, die beispielsweise ebenso eine gesunde Ernährung einschließt. Alles Leistungen, die eine ambulante Altenpflegeeinrichtung und Sozialstation über die übliche Kassenleistung nicht finanziert bekommt, damit aber ihr Leistungsspektrum in Sachen „Seniorenbetreuung“ weiter vervollkommnen kann.
In dieser Hinsicht zeichnet sich ab, dass immer mehr Menschen eine umfassende Begleitung zur Bewahrung ihrer Selbständigkeit als auch längeren Verbleibs in der eigenen Häuslichkeit benötigen.
Die professionelle Fortbildung von interessierten Teilnehmern/innen zum/zur Seniorenbegleiter/in (IHK/BBW-Zertifikat) stellt hierfür eine obligate Möglichkeit zur Befriedigung zukünftiger Bedarfe für Senioren dar.
Insgesamt gilt dieses neue Fortbildungsangebot (220 Unterrichtsstunden) unter anderem für Mitarbeiter/innen aus Sozialstationen und Altenpflegeeinrichtungen, aber auch anderen Dienstleistern, die ihre Angebotspalette mit der Seniorenbegleitung erweitern wollen. Als Zugangsvoraussetzung muss mindestens der Abschluss als Pflegehelfer/in (Basisqualifikation gemäß 200-Stunden-Programm) vorliegen.
Im Sinne der gemeinsamen Kooperation findet der Fachunterricht (berufsbegleitende Form, jeweils dienstags und donnerstags in der Zeit von 17.00 bis 20.15 Uhr) in etwa zu gleichen Teilen im BIZ der IHK Potsdam bzw. im BBW e.V. (Potsdam) statt.
Der erste Lehrgang soll am 06.11.2007 beginnen und (mit erfolgreichem Abschluss) am 16.09.2008 enden.
Der Leiter des BIZ der IHK Potsdam (Herr W. Spieß) sowie die Geschäftsleitung des BBW e.V. (Frau Dipl.-Med.-Päd. M. Ramelow und Herr Dipl.-Med.-Päd. Ch. Ritscher) sind sehr optimistisch, was die Erweiterung ihres gemeinsamen Fortbildungsangebotes angeht.
Als konkrete Ansprechpartner der kooperierenden Einrichtungen stehen gern zur Verfügung:
- Herr F. Schulz vom BIZ IHK Potsdam
(Tel.: 0331/2786-270; Fax: 0331/2786-288; E-Mail: bildung@potsdam.ihk.de) sowie
- Herr Ch. Steinbrügge vom BBW e.V., Potsdam
(Tel.: 0331/9 67 22-53; Fax: 0331/0 67 22-30; E-Mail: mailbox@bbwev.de)
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