„Ergänzung zur bisherigen Berichterstattung zum Rettungswagen im Klassenzimmer“ an der
Rettungsdienstschule (Potsdam) des Brandenburgischen Bildungswerks für Medizin und Soziales e.V.

„Patienten-Simulations-Model neuester Generation“
Zur realistischen Simulation von Notfalleinsätzen in unserem bereits im Oktober vergangenen
Jahres installierten Rettungswagen-Simulations-Model, hat sich das Brandenburgische Bildungswerk
für Medizin und Soziales e.V., Zeppelinstraße 152, (Potsdam) ein ganz besonderes(
außergewöhnliches) Patienten-Simulations-Model angeschafft.
Maßgeblich für diese Anschaffung (so der Schulleiter bzw. einer der bestellten
Geschäftsführer, Herr Dipl.-Med.-Päd. Christoph Ritscher), war die Überlegung
in der Ausbildung noch mehr Sicherheit und Kompetenz für die zukünftigen Aufgaben des
Personals, hauptsächlich in der Rettungsassistenz, zu schaffen.
Der Reanimationssimulator ist ein interaktives Übungsmodel, das praxis-bezogene Diagnosen und
entsprechende Behandlungen des Patienten erlaubt. Es ist in jeder Hinsicht sehr realitätsnah
konstruiert.
Der Simulator atmet spontan wie ein richtiger Patient. Heben und Senken des Brustkorbes ist zu sehen und
Atem-geräusche zu hören.
Präzise Wiedergabe von Herztönen und deren Anomalien.
Blutdruckmessung und Pulskontrolle mit Synchronisation durch das EKG.

Sprachübertragung ermöglicht individuelle Szenarien durch vorab aufgezeichnete oder live
Stimmen, die ferngesteuert werden.
Nahezu alle Maßnahmen zur Behandlung lebensbedrohlicher Zustände lassen sich
ausführen: Herz-Lungen-Wiederbelebung, Defibrillation, Legen von venösen Zugängen,
Pupillenkontrolle, Intubation und vieles mehr ist möglich.
Gesteuert wird der Dummy durch den Ausbilder (Notarzt; Lehrrettungsassistent) Mittels einer drahtlosen
Fernbedienung. Dadurch kann der Anleitende auf Handlungen des Rettungsdienstpersonals reagieren und
Falls erforderlich Vitalparameter verändern.
Letztendlich fördert ein praxisnahes Training die Kompetenz des zukünftigen
Rettungspersonals, denn Simulation ist ein unverzichtbarer Schritt, wenn man verletzten oder kranken
Menschen Helfen will. |