Tag der offenen Tür im Brandenburgischen Bildungswerk für Medizin und Soziales sowie in der Fachschule für Sozialwesen der Hoffbauer-Stiftung / Krippenerzieher sind sehr begehrt/ Musische Erziehung als Pflichtfach (Presseausschnitt "Potsdamer Neuste Nachrichen" vom 18.02.2008) |
Brandenburger Vorstadt – Mit geübter Hand presst der Rettungsassistent in einem bestimmten Rhythmus den Brustkorb des Verunglückten, bis der Herzschlag einsetzt. Blitzschnell versorgt er ihn über eine Atemmaske mit Sauerstoff. Beruhigende Worte begleiten das Tun, vielleicht erreichen sie das Bewusstsein des Patienten ... Solche Szenen spielen sich tagtäglich tausendfach in den Rettungsfahrzeugen der Hilfsdienste ab. Am Tag der offenen Tür im Brandenburgischen Bildungswerk für Medizin und Soziales e.V. (BBW) war es eine Vorführung eines Azubis im Rettungssimulationsfahrzeug und die verunglückte Person war eine Puppe. |

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Trotzdem verfolgten die um den „Patienten“ herumstehenden Jugendlichen das Geschehen mit Spannung und großem Interesse, denn sie sind potenzielle Bewerber für eine Berufsausbildung, bei der sie sich nach zwei beziehungsweise drei Jahren als Rettungsassistent oder -sanitäter bezeichnen dürfen. „Wir haben einen sehr großen Zulauf“, berichtet Christoph Ritscher über den Verlauf des Tages der offenen Tür. Hunderte Jugendliche drängten sich am Sonnabend auf den Fluren und in den Räumen der staatlich anerkannten Einrichtung in der Zeppelinstraße 152. Ritscher ist Diplom-Medizin-Pädagoge und einer der beiden Geschäftsführer des BBW.Neben den Rettungsberufen findet im BBW eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen, Erzieher und Sozialassistenten statt. |
Nicht allen Schülern sind diese Berufsfelder bekannt, so dass der Tag der offenen Tür ihnen die notwendigen Informationen vermittelt. Für die oft lebenswichtigen Berufe bestehe eine große Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Mit steigender Tendenz. Die beruflichen Möglichkeiten und die Karrierechancen seien derzeit gut. „Alle, die abgeschlossen haben, sind auch untergekommen“, berichtet der Geschäftsführer. „Die Arbeitsplätze sind meist sicherer als in der Industrie“, sagt Ritscher. Kein Wunder, dass es mehr Bewerber als Ausbildungsplätze gibt. Oft verfügten die Schulabgänger der zehnten Klasse aber nicht über die notwendigen Voraussetzungen. Die deutsche Sprache beispielsweise sei eine entscheidende Grundlage für das Berufsbild eines Erziehers oder einer Heilpädagogin – einige Bewerber hätten aber die Note 4 oder 5 in Deutsch und kämen damit nicht in Frage. „Wir suchen uns die Besten aus“, sagt Ritscher. Bei drei Bewerbern pro Ausbildungsplatz sei das möglich. ............... PNN Online 18.02.2008 Artikel von Günter Schenke und Hella Dittfeld
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